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IWgR 2020

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Die Inter­na­tio­na­le Woche gegen Ras­sis­mus (IWgR) wird von den Stu­den­ten der Sozia­le Arbeit, die beim Team ihr Pra­xis­se­mes­ter durch­lau­fen, orga­ni­siert. Die­se the­men­zen­trier­te Bil­dungs­ar­beit ist fes­ter Bestand­teil im Aus­bil­dungs­plan.

Die Inter­na­tio­na­le Wochen gegen Ras­sis­mus haben wir 2018 ins Port­fo­lio mit­auf­ge­nom­men und die dama­li­gen Stu­den­tin Vale­s­ca Hen­rich und der dama­li­ge Stu­dent Har­ry Hein­rich orga­ni­sier­ten in der Unter­füh­rung Char­lot­ten­platz eine ers­te Akti­on. 2019 war es dann die Stu­den­tin The­re­sa Berg und der dama­li­gen Bun­des­frei­wil­li­gen­dienst­ler Simon Weber, wel­che die IWgR pro­gram­ma­tisch wei­ter­ent­wi­ckel­ten und die­se nun auch ver­stärkt in der Öffent­lich­keit plat­zie­ren konn­ten.

Im Win­ter­se­mes­ter 2019/2020 wur­den dann die Stu­die­ren­den Con­stan­tin Schmidt und Leo­nie Kret­zer mit der Orga­ni­sa­ti­on beauf­tragt. Für die dies­jäh­ri­ge IWgR konn­ten zahl­rei­che Koope­ra­ti­ons­part­ner gefun­den wer­den. Ihnen gilt unser Dank und wir freu­en uns auf die vie­len tol­len Ver­an­stal­tun­gen.

Das Team Jugend­ar­beit ist seit 2019 dem Akti­ons­bünd­nis gegen Ras­sis­mus  bei­getre­ten.

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Stif­tung Inter­na­tio­na­le Woche gegen Ras­si­mus

Stif­tung Inter­na­tio­na­le Woche gegen Ras­sis­mus

Die Stif­tung für die Inter­na­tio­na­len Wochen gegen Ras­sis­mus

Die Stif­tung für die Inter­na­tio­na­len Wochen gegen Ras­sis­mus plant und koor­di­niert die jähr­li­chen UN-Wochen gegen Ras­sis­mus in Deutsch­land und för­dert Modell­pro­jek­te zur Über­win­dung von Ras­sis­mus und Aus­gren­zung von Min­der­hei­ten. Durch die Stif­tung soll die Arbeit gegen Ras­sis­mus nach­hal­tig und über das gan­ze Jahr aus­ge­baut wer­den.

Gegrün­det wur­de die Stif­tung auf Initia­ti­ve von Dr. Theo Zwan­zi­ger. Wei­te­re Anker­stif­ter waren der Inter­kul­tu­rel­le Rat in Deutsch­land, die Evan­ge­li­sche Kir­che in Hes­sen und Nas­sau, der För­der­ver­ein PRO ASYL und der Deut­sche Gewerk­schafts­bund (DGB).

Zum Stif­tungs­rat gehö­ren die Bun­des­tags­vi­ze­prä­si­den­tin Clau­dia Roth als Vor­sit­zen­de, Andre­as Lipsch von PRO ASYL, Prof. Dr. Heri­bert Prantl, Roma­ni Rose vom Zen­tral­rat Deut­scher Sin­ti und Roma und Eli­na Stock von der GEW – Gewerk­schaft für Erzie­hung und Wis­sen­schaft. Geschäfts­füh­ren­der Vor­stand ist Dr. Jür­gen Micksch, Vor­stands­spre­che­rin ist die Autorin Jago­da Mari­nić  aus Hei­del­berg.

25 Jah­re Inter­na­tio­na­le Wochen gegen Ras­sis­mus

Am 21. März 2020 erin­nern wir an 25 Jah­re UN-Wochen gegen Ras­sis­mus in Deutsch­land und pla­nen dazu Ver­an­stal­tun­gen und Pro­jek­te.

Die Inter­na­tio­na­len Wochen gegen Ras­sis­mus vom 16. bis zum 29. März 2020 ste­hen unter dem Mot­to „Gesicht zei­gen – Stim­me erhe­ben“.

Der Bot­schaf­ter für die Inter­na­tio­na­len Wochen gegen Ras­sis­mus 2020 ist Rei­ner Hoff­mann, der Vor­sit­zen­de des Deut­schen Gewerk­schafts­bun­des.

Die Auf­takt­ver­an­stal­tung wird am 16. März 2020 in Koope­ra­ti­on mit der Beauf­trag­ten der Bun­des­re­gie­rung für Migra­ti­on, Flücht­lin­ge und Inte­gra­ti­on Annet­te Wid­­mann-Mauz in Ber­lin statt fin­den.

Logos der Inter­na­tio­na­len Wochen gegen Ras­sis­mus und der Stif­tung gegen Ras­sis­mus

Die Ver­wen­dung der nach­fol­gend bereit­ge­stell­ten Logos zum Zwe­cke der Ver­lin­kung oder des Auf­drucks auf Mate­ria­li­en, Publi­ka­tio­nen und sons­ti­ge Pro­duk­te ist an die Zustim­mung der Stif­tung für die Inter­na­tio­na­len Wochen gegen Ras­sis­mus gebun­den. Die Zustim­mung kann form­los bei der Geschäfts­stel­le ein­ge­holt wer­den. Die Logos fin­det ihr auf der Home­page der Stif­tung gegen Ras­sis­mus.

Zie­le der Stif­tung

Die Stif­tung für die Inter­na­tio­na­len Wochen gegen Ras­sis­mus (kurz: Stif­tung gegen Ras­sis­mus)

  • plant und koor­di­niert die jähr­li­chen UN-Wochen gegen Ras­sis­mus in Deutsch­land (2019 wur­den uns über 1.850 Ver­an­stal­tun­gen gemel­det)
  • ent­wi­ckelt und för­dert Modell­pro­jek­te zur Über­win­dung von Ras­sis­mus und Aus­gren­zung von Min­der­hei­ten
  • erar­bei­tet umfang­rei­che Infor­ma­ti­ons­ma­te­ria­li­en und führt Tagun­gen durch

Die “eige­nen Wochen”

Star­ke Bünd­nis­se gegen Ras­sis­mus

Die Mehr­heit der Akti­vi­tä­ten zu den Inter­na­tio­na­len Wochen gegen Ras­sis­mus wer­den gemein­sam von Städ­ten, ihren kom­mu­na­len Trä­gern, Inte­gra­ti­ons­be­auf­trag­ten und zivil­ge­sell­schaft­li­chen Bünd­nis­sen orga­ni­siert. Sie haben mit ihren Aktio­nen, die in einem Ver­an­stal­tungs­pro­gramm gebün­delt wer­den, eine immer grö­ße­re Wirk­mäch­tig­keit ent­wi­ckelt. Die regio­na­le Ver­net­zung von loka­len Initia­ti­ven und Bünd­nis­sen ermög­li­chen wich­ti­ge Syn­er­gie­ef­fek­te und schaf­fen ein star­kes Iden­ti­fi­ka­ti­ons­ge­fühl für die Anlie­gen der Inter­na­tio­na­len Wochen gegen Ras­sis­mus vor Ort.

Ange­sichts der gegen­wär­tig immer besorg­nis­er­re­gen­de­ren Ent­wick­lun­gen möch­ten wir wei­te­re Städ­te moti­vie­ren, sich mit den »eige­nen Akti­ons­wo­chen gegen Ras­sis­mus« zu enga­gie­ren.

Bei der Rea­li­sie­rung eines Ver­an­stal­tungs­pro­gramms kön­nen alle städ­ti­schen und kom­mu­na­len Stel­len und Orga­ni­sa­tio­nen mit ein­be­zo­gen wer­den: Inte­gra­ti­ons­be­auf­trag­te, Migra­­ti­ons- und Inte­gra­ti­ons­bei­rä­te, kom­mu­na­le Inte­gra­ti­ons­zen­tren, (Volkshoch-)Schulen, bestehen­de Bünd­nis­se gegen Rechts, Flücht­lings­rä­te, Anti­dis­kri­mi­nie­rungs­stel­len, Sport­ver­bän­de, kul­tu­rel­le Ein­rich­tun­gen oder enga­gier­te Ein­zel­per­so­nen.

Gera­de jetzt gilt es, die Akti­vi­tä­ten im Rah­men der Wochen gegen Ras­sis­mus zu inten­si­vie­ren. Denn die beein­dru­cken­de Will­kom­mens­kul­tur wird über­schat­tet von popu­lis­ti­scher und ras­sis­ti­scher Het­ze und Gewalt gegen­über Min­der­hei­ten: Der Ver­fas­sungs­schutz­be­richt 2015 kon­sta­tiert einen dras­ti­schen Anstieg der rechts­ex­tre­mis­tisch moti­vier­ten Gewalt­ta­ten mit »frem­den­feind­li­chem Hin­ter­grund«; der Anteil der Gewalt­ta­ten gegen Asyl­be­wer­ber­un­ter­künf­te hat sich mehr als ver­fünf­facht und rechts­po­pu­lis­ti­sche Par­tei­en und Grup­pie­ren erhal­ten ver­stärkt Zulauf. Ins­ge­samt sehen wir uns einer wach­sen­den Dis­kri­mi­nie­rung von Geflüch­te­ten, mus­li­mi­schen Men­schen sowie Sin­ti und Roma gegen­über. Zudem sind nach aktu­el­len Stu­di­en (u.a. »Die ent­hemm­te Mit­te. Auto­ri­tä­re und rechts­ex­tre­me Ein­stel­lung in Deutsch­land«, Juni 2016) ras­sis­ti­sche Ein­stel­lun­gen und Gewalt taten quer durch alle gesell­schaft­li­chen Milieus mani­fest und kein allei­ni­ges Pro­blem des rech­ten Rands. Es ist daher eine gesamt­ge­sell­schaft­li­che Auf­ga­be, für die Wah­rung der Men­schen­wür­de und gegen Ras­sis­mus zusam­men ein­zu­ste­hen!

Quel­le: https://stiftung-gegen-rassismus.de/die-eigenen-wochen

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